Eine Änderungskündigung ist ein Fall für den Fachanwalt

Eine Änderungskündigung soll einen bestehenden Arbeitsvertrag auflösen und gleichzeitig zu geänderten Rahmenbedingungen weiterführen, meist zu für den Arbeitnehmer schlechteren Bedingungen. Für den Arbeitgeber jedoch bietet eine solche Änderungskündigung oftmals die einzige Möglichkeit - neben einer engeren, direktionsrechtlichen Weisung - den Arbeitsort oder auch weitere im Arbeitsvertrag festgehaltene Rahmenbedingungen zu verändern.

Aus Sicht des Arbeitgebers gibt es bei einer Änderungskündigung eine Vielzahl von Rahmenbedingungen zu beachten, von der Verwendung von Mustertexten ist daher unbedingt abzuraten. Gilt das Kündigungsschutzgesetz für den oder die aufzulösenden Arbeitsvertrag/Arbeitsverträge, so greift dessen besonderer Schutz für Arbeitnehmer auch im Falle einer Änderungskündigung.

Betroffene Arbeitnehmer sollten in jedem Fall prüfen, ob alle Vorgaben des Gesetzgebers eingehalten wurden, denn eine Änderungskündigung ist nur in einem eng abgegrenzten Rahmen möglich. Lehnt der Empfänger einer solchen Kündigung diese ab oder äußert er sich nicht innerhalb der vorgegebenen Frist, so gilt der Vertrag als gekündigt. Betroffene haben aber auch die Möglichkeit, das Änderungsangebot unter Vorbehalt anzunehmen und gleichzeitig gerichtlich überprüfen zu lassen, ob die Änderungskündigung rechtswirksam ist.

Ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer: Mit Hilfe unseres Fachanwalts für Arbeitsrecht, Herrn RA Frank Jumpertz, können Sie prüfen, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall gegeben sind. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht sowie der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) greift RA Jumpertz auf umfassende Erfahrung im Bereich des Arbeitsrechts zurück und steht Ihnen in allen Fragen kompetent zur Seite.

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