Anspruch auf Zugewinnausgleich: Fachanwalt hilft!

Einen sog. Zugewinnausgleich gibt es im Rahmen einer Scheidung generell nur dann, wenn die Ehepartner in einer sog. Zugewinngemeinschaft gelebt haben. Dies ist dann der Fall, wenn kein rechtsgültiger Ehevertrag vorliegt, in dem etwas anderes vereinbart wurde. Zur Berechnung eines möglichen Anspruchs auf Zugewinnausgleich ist wie folgt vorzugehen:

Zunächst wird der sog. Zugewinn jedes Ehepartners berechnet. Der Zugewinn ist die Differenz zwischen dem Vermögen eines Ehepartners am Tag der standesamtlichen Trauung und dem Vermögen am Tag der der Zustellung des Scheidungsantrags. Liegt keine Differenz vor oder ist diese negativ, so existiert kein Zugewinn. Hat ein Ehepartner einen höheren Zugewinn als der andere, so hat derjenige mit dem niedrigeren Zugewinn einen Anspruch auf Zugewinnausgleich.

In den seltensten Fällen existiert ein Vermögensverzeichnis, so dass über die jeweiligen Zugewinne und somit um den Anspruch auf Zugewinnausgleich oft erbittert gestritten wird. Ein langwieriger Streit um die Verteilung des Besitzes kann unter Umständen so viel kosten, dass es am Ende überhaupt nichts mehr zu verteilen gibt. Vorrangiges Ziel bei einem Streit um den Zugewinnausgleich ist daher die Erarbeitung einer einvernehmlichen Lösung unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Interessen.

Im Familienrecht berät und vertritt Sie in unserer Kanzlei Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Helge Boelsen. Um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden, werden bereits im Vorfeld alle rechtlichen und finanziellen Probleme im Hinblick auf die avisierte einvernehmliche Lösung erörtert. Herr RA Boelsen berät Sie ausführlich und auf den Einzelfall bezogen in allen die Trennung und Scheidung betreffenden Fragen, insbesondere hinsichtlich Unterhalt, Zugewinn, Vermögensauseinandersetzung, Hausrat und Sorgerecht.

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