So werden Sie Mietnomaden los!

Drei von vier Vermietern haben aktuellen Umfragen zufolge Angst vor Mietnomaden. Als solche bezeichnet man im Allgemeinen Mieter, die ein Mietverhältnis in vollem Bewusstsein eingehen, den vereinbarten Mietzins nicht zahlen zu können (oder zu wollen) und dann die Wohnung meist über Nacht verlassen. Aber auch sozial schwächere Mieter, die Mietschulden angehäuft haben und bei steigendem Druck des Vermieters fluchtartig die Mietwohnung räumen, fallen unter den Oberbegriff Mietnomaden.

Oft hinterlassen Mietnomaden die Wohnungen in einem mehr oder minder stark beschädigten Zustand, der dem Vermieter neben den Prozess- und Räumungskosten weitere erhebliche Kosten verursacht. Generell gilt: Wenn der Mieter mehr als zwei Monatsmieten schuldet, kann eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen und ggf. eine Räumungsklage angestrebt werden. Problematisch hierbei ist jedoch, dass weiterhin keine Miete eingeht und sogar noch weitere Kosten für die Zwangsräumung entstehen: Eine Räumungsklage findet im Auftrag des Vermieters statt, der die nicht unerheblichen Kosten einer Zwangsräumung zunächst übernimmt. Letztendlich sind diese zwar vom Mieter zu tragen, können aber häufig dort nicht erfolgreich geltend gemacht werden.

Welche weiteren Möglichkeiten Sie im Umgang mit Mietnomaden haben, sollten Sie in der Beratung durch einen im Mietrecht erfahrenen Anwalt eruieren. Welche Wege es in Ihrem Fall gibt, ggf. auch außergerichtlich zu einer Lösung zu kommen, wird der Anwalt Ihnen ausführlich darlegen. Für alle Fragen im Zusammenhang mit Immobilien und dem Miet- und Wohnungseigentumsrecht steht Ihnen in unserem Hause Herr Rechtsanwalt Markus Hillebrand zur Verfügung. Seine Tätigkeit erstreckt sich hierbei sowohl auf private als auch gewerbliche Vertragsverhältnisse und umfasst neben der außergerichtlichen Vertretung auch auf die Vertretung im Prozess.

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